Hinweise

 

Hinweise für Reisen in den Iran

Visum: Für Reisen in den Iran wird ein Visum benötigt. Dieses kann von Iran Doostan Tours, Teheran, für Sie beantragt werden und wird auf Basis  der Visum-Referenznummer bei der iranischen Botschaft in Berlin oder den Konsulaten in Frankfurt oder Hamburg in den Reisepass eingetragen.

Die Voraussetzung für die Visum-Referenznummer ist, dass Sie die Passdaten an Iran Doostan Tours durchgeben und zusätzlich eine (möglichst vergrößerte) Kopie der Pass-Seite mit den Grunddaten an Iran Doostan Tours senden, da diese bei der Antragsstellung von den iranischen Passbehörden in Teheran verlangt wird.

Nach Erteilen der Referenznummer, die Ihnen von Iran Doostan Tours mitgeteilt wird, müssen Sie den Reispass mit einem Passfoto und Antragsformular bei der Iranischen Botschaft bzw. den Konsulaten einreichen. Das erforderliche Antragsformular können Sie von der Website der Iranischen Botschaft oder dem betreffenden Konsulat herunterladen. Die Visumskosten beliefen sich im März 2008 auf ca. Euro 60,--. Nach dem Eintrag des Visums muss die Reise innerhalb von 3 Monaten angetreten werden.
Der Reisepass muss 6 Monate über das Reiseende hinaus gültig sein.

 

Beste Reisezeiten: Ende März bis Anfang Juni und September bis Anfang November.

 

Kleidung / Sozialverhalten: Die im Lande üblichen Kleidungsregeln müssen beachtet werden: Herren tragen keine kurzen Hosen. Damen tragen ein Kopftuch, das die Haare bedeckt, dazu knöchellange Hosen und eine die Körperformen verhüllende etwas längere Windjacke oder einen dünne Übermantel, wobei letzterer der Kleidung der einheimischen Frauen entspricht, und für Touristinnen wünschenswert, aber  nicht erforderlich ist. Falls Sie innerhalb des Trauermonats Moharram oder des Fastenmonats Ramadan (pers. Ramazan) reisen,  wird empfohlen für die Kleidung gedeckte Farben zu wählen.  Traditionen und religiöses Verständnis erfordern Zurückhaltung im Umgang zwischen Männern und Frauen.  Beispielsweise sollte bei Begrüßungen von einheimischen Frauen kein Händeschütteln angeboten werden.

 

Gesundheit / Impfungen: Wenn man die üblichen Hygieneregeln beachtet, treten Magenverstimmungen nur selten auf. Es ist empfehlenswert, Salate und Kräuter als auch Hackfleischgerichte (=  Kubide) nur dann in einfachen Restaurants zu essen, wenn sie vom Reiseleiter empfohlen sind. In Teheran, Isfahan und anderen Großstädten kann man Trinkwasser ohne Risiko verwenden. Mineralwasser ist erhältlich. Für Reisen in den Iran sind keine Impfungen vorgeschrieben.

 

 

Ärztliche Versorgung: Es gibt gute Krankenhäuser und ausgezeichnete Ärzte. Für die Reise sollte eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen werden. Iran ist ein Generika-Arzneimittelmarkt, d.h. es gibt viele einheimische Produkte, die gemäss chemischer Zusammensetzung von teueren ausländischen Medikamenten hergestellt werden. Ausländische Markenmedikamente sind nur in beschränktem Umfang erhältlich. 

 

Fotografieren: Grundsätzlich darf – bei entsprechender Rücksichtnahme – alles fotografiert oder auf Video gefilmt werden. Ein Fotoverbot besteht bei militärischen, behördlichen oder verkehrstechnisch bedeutenden Anlagen. Einschränkungen der Fotogenehmigung kann es bei einigen religiösen Stätten geben.

 

Religiöse Stätten: Nichtmuslime dürfen religiösen Stätten bis auf die schiitischen Heiligtümer in Maschhad, Qom und Schiraz betreten.

 

Devisen / Geldwechsel: Die Landeswährung ist der RIAL. 10 Rial-Einheiten werden in der Umgangssprache Tuman genannt. Da Zahlungen mit Schecks und Kreditkarten  nur sehr bedingt möglich sind, sollte man Bargeld in US$ oder EURO mitnehmen. Es wird empfohlen, dies nur bei Banken, z.B. bei der Einreise am Flughafen einzutauschen. Nebenkosten für persönliche Ausgaben dürften eher gering sein.

 

Essen und Trinken: Die Mahlzeiten werden in landestypischen Restaurants eingenommen. Es wird hauptsächlich iranische Kost angeboten. Die iranische Küche ist wohlschmeckend, dabei aber nicht scharf gewürzt. Chelo Kebab (Chelo = gekochter Reis und Kebab = gegrilltes Fleisch von Hammel, Rind oder Geflügel) ist das Nationalgericht. Das Standardgetränk ist Tee. Zum Essen werden hauptsächlich Cola-Getränke und Mineralwasser gereicht. Bitte beachten Sie: Der Konsum und die Einfuhr von Alkohol ist im Iran verboten.

 

Stromspannung: Sie beträgt wie bei uns 230 – 240 Volt Wechselstrom. Europäische Stecker passen in die Steckdosen, nicht aber Schukostecker.

 

Telefon: Das Telefonnetz ist gut ausgebaut. Die Landesvorwahl für Iran ist 0098. Deutschland erreichen sie mit der Vorwahl 0049. Die Vorwahlen einiger wichtiger Städte lauten: Teheran = 021, Isfahan = 0311, Schiraz = 0711, Ahwaz = 0611, Hamadan = 0811, Tabriz = 0411, Mashhad = 051, Yazd = 0351. Iran besitzt ein landeseigenes Mobil-Telefonnetz, mit dem E-Plus ein Kooperationsvertrag hat. Falls man sein Handy mit E-Plus Karte benützen möchte, sollte man sich vor Abreise bei E-Plus vergewissern, dass die Handy-Nummer für Telefonate aus Iran freigeschaltet ist.

 

Souvenirs: Einkaufsmöglichkeiten für kunstgewerbliche Artikel, wie Kupferwaren, Miniaturmalereien, Kalligraphien, Keramik, Emaillearbeiten, handbedruckte Baumwolltischdecken u.a. bestehen in den traditionellen Basaren, wo man handeln sollte, während diese in den offiziellen Geschäften der Iranian Handicraft Organization, z.B. in Isfahan am Maidan-Platz oder in Teheran an der Vali Asr Strasse, zu angemessenen Festpreisen verkauft werden. Weitere typische Mitbringsel sind  Pistazien und Kaviar, wobei dieser für ordnungsgemäße Ausfuhr (siehe Zollvorschriften) in staatlichen Läden, z.B. am Flughafen, gekauft werden muss. Juweliergeschäfte für den im Iran relativ günstigen Gold- und Silbeschmuck sind u.a. in Teheran in einer Passage an der Mirdamad-Strasse beim Maidane Madar-Platz zu finden.

 

Zollvorschriften: Die Gepäckkontrollen bei Ein- und Ausreise werden normalerweise großzügig gehandhabt. Junge Damen der Tourismusbehörde assistieren zusätzlich den ausländischen Reisegruppen. Wie bereits erwähnt, ist die Einfuhr von Alkohol verboten. Dies gilt auch für Literatur / Zeitschriften mit freizügigen Bildern und generell für bespielte Videos, DVDs, CDs, und Musikkassetten. Eine Kamera mit Filmen und ein Videogerät mit unbespielten Kassetten können Sie jedoch in den Iran mitnehmen.

Die Ausfuhr von Antiquitäten ist verboten. Mitnehmen können sie aber neueres Kunsthandwerk, Teppichen bis zu 12 qm und Kaviar, wenn er in staatlichen Läden im Flughafen mit Devisen erworben wurde. Weitere Auskünfte geben Ihnen gerne die Reiseleiter von Iran Doostan Tours.   

 

Hinweise: Hinweise des deutschen Auswärtigen Amtes zum Iran finden Sie im Internet unter http://www.auswaertiges-amt.de/www/de/laenderinfos/laender/laender_ausgabe_html?type_id=3&land_id=63

 

Empfehlenswerte Literatur:

Mahmud Rashad: Iran (Kunst-Reiseführer) Verlag Dumont

Hartmut Niemann: Iran (Reisehandbuch) Know-How Vlg.

Claudia Stodte, Iran (Reisehandbuch) Edition Temmen

Hans Berger: Iran (handlicher Reiseführer) C.Stein Verlag